Eigentümer enttäuscht

Zukunft unklar fürs Ex-Nestlé-Areal

Eine Steinwüste im Franckviertel – das ist von der Nestlé-Produktion übrig geblieben. Nun hat die Politik entschieden, auf dem Gelände keinen Wohnbau zu genehmigen. Stattdessen soll die weitgehend leerstehende Fläche für Betriebsansiedlungen genutzt werden. Die Eigentümer des Areals wollen aber auch mitreden dürfen.

Gespräche wurden wieder aufgenommen
Im letzten Jahr wurde es ruhig rund um das Grundstück der ehemaligen Nestlé-Produktion. Doch die Gespräche zwischen den Eigentümern und der Stadt wurden wieder aufgenommen, mit einer klaren Ansage.

Keine Wohnungen genehmigt
„Es wird auf dem Areal keine Wohnansiedlungen geben“, verkündet SP-Bürgermeister Luger. „Die Fläche ist einer der attraktivsten Standorte für innerstädtische Betriebsansiedlungen, Wohnfläche ist hier nicht sinnvoll“, pflichtet ihm auch FP-Planungsreferent Markus Hein bei.

Eigentümer unzufrieden
Anders als die Stadt sind die Besitzer der Immobilie damit jedoch ganz und gar nicht zufrieden. „Wir wollten immer einen Großteil für Betriebe nutzen, lediglich ein Drittel der Fläche sollte für Wohnungen verwendet werden“, ist L-Bau-Engineering Gründer und Miteigentümer Gerold Letzbor enttäuscht von der Entscheidung.

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Es ist verwunderlich, dass alle großen Projekte, etwa die Postcity, Wohnbau und Betriebe haben dürfen, nur bei uns ist es etwas anderes.

Gerold Letzbor, Gründer L-Bau-Engineering

Fläche stehe zur Verfügung
„Die Politik redet dauernd davon, Wohnräume zu schaffen. Grünflächen werden dafür umgewidmet. Hier stehen 17.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, da wird nicht diskutiert“, so Letzbor.

2022 rollen Bagger an
Die Gespräche rund um die wertvolle Immobilie im Franckviertel wird weitergeführt. Letzbor hofft bis Ende des Jahres zu wissen, was mit dem Areal geschieht. 2022 enden die letzten Mietverträge, dann können die Bagger anrollen.

Lena Pirker
Lena Pirker
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Sonntag, 23. Februar 2020
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