Geistige Abnormität

Nach Amokfahrt in Steyr: Lenker kommt in Anstalt

Oberösterreich
06.02.2020 10:00
Porträt von krone.at
Von krone.at
Zuerst schoss ein 18-Jähriger im August in einem Kreisverkehr in Steyr den Wagen eines Ehepaares ab, dann rannte er davon und attackierte Einsatzkräfte. Die Amokfahrt hatte am Mittwoch in Steyr ein gerichtliches Nachspiel. Der Staatsanwalt beantragte die Einweisung des Unfalllenkers in eine Anstalt.

Wahnsinnsfahrt! Mit seinem schwarzen Audi raste der 18-Jährige im August durch die Harratzmüllerstraße in Steyr. Ein Lenker konnte einen Frontalzusammenstoß gerade noch verhindern. Dann fuhr der Teenager gegen die Fahrtrichtung in den Kreisverkehr und rammte das Auto eines Ehepaares aus St. Peter in der Au, das gegen ein Haus geschleudert wurde. Der Lenker (46) wurde schwer verletzt, seine Ehefrau (44) lebensgefährlich – und der rabiate Unfallverursacher randalierte an der Unfallstelle und lief weg

Gutachten diagnostizierten beim 18-Jährigen paranoide Schizophrenie und eine geistig Abnormität, zudem soll er unter Drogen gestanden sein. Staatsanwalt Andreas Pechatschek beantragte daher die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

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