Mathematik, Deutsch, Englisch – in diesen Fächern gibt es wieder die meisten Fünfer. Viele müssen daher im Herbst zum "Nachzipf".
7,8 Millionen Euro pro Jahr
Um dabei nichts anbrennen zu lassen, greifen Eltern oft tief in die Tasche. Laut jüngster Studie des IFES-Institutes werden in Kärnten rund 7,8 Millionen Euro pro Jahr für Nach- und Lernhilfe ausgegeben. "In Einzelfällen werden sogar 40 Euro für eine Stunde Nachhilfe hingeblättert", weiß Kärntens Landesschulrats-Vize Rudolf Altersberger.
16.000 Kärntner Schüler – darunter auch viele Volksschüler (!) – haben im Vorjahr professionelle Hilfe bei Instituten oder auf privatem Weg in Anspruch genommen. "Dazu gibt es etwa 1.600 Fälle, in denen Schüler aus Geldmangel auf Nachhilfe verzichten mussten – obwohl sie diese dringend gebraucht hätten", seufzt Marlene Diethardt von der Arbeiterkammer Kärnten.
Wichtig: Angebote vergleichen
Bei der Suche nach dem preiswertesten Nachhilfe-Angebot sei es ratsam, die einzelnen Angebote der Institute genau zu vergleichen. Denn da gebe es oft große Unterschiede. Auch die Chemie zwischen Schüler und Lehrperson müsse passen.
Die meisten Institute in Kärnten starten Mitte August mit Intensivkursen für den "Nachzipf". Laut Landesschulrat meistern übrigens etwa 70 Prozent der Prüfungskandidaten pro Jahr diese Hürde. Eine Hürde, die oft viel Geld verschlingt.
von Christian Rosenzopf, "Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.