18.01.2020 09:00 |

Rund 3000 Kilometer

Tiroler Langlaufloipen im Check der Arbeiterkammer

Rund 511 Langlaufloipen mit 3000 Kilometern Länge stehen Tirols Wintersportlern zur Verfügung. Eine Erhebung der Arbeiterkammer zeigt, dass die meisten kostenlos und gut erreichbar sind. Nur vereinzelt muss bezahlt werden. Und manche Angaben zur Streckenlänge sind missverständlich.

Durchgeführt wurde die Erhebung mit einem Fragebogen, der von 36 der 37 Tourismusverbände ausgefüllt wurde. Gefragt wurde nach Anzahl, Art und Länge der Loipen sowie Kosten und Infrastruktur. Der Großteil ist sowohl mit Öffis als auch dem Pkw gut erreichbar. Vereinzelt werden aber Parkgebühren verlangt.

416 Loipen sind gratis
Von den 511 Loipen sind 416 – also 81,4 Prozent – kostenlos nutzbar. In die Geldtasche greifen müssen die Sportler an diesen Orten:

  • In Osttirol werden nicht bei allen, aber den meisten Loipen sieben Euro für einen Tag verrechnet.
  • In Pertisau muss nur bezahlen ,wer nicht im Besitz einer Gästekarte ist. Hier ist dann ein Betrag von sechs Euro fällig.
  • Das Pillerseetal verlangt an allen Loipen pro Tag ebenfalls sechs Euro. Jedoch gilt dies hier auch für die Besitzer einer Gästekarte.
  • Seefeld ist für die Sportler am teuersten. Ein Tagesticket kostet im Vorverkauf ohne Gästekarte elf Euro, mit Gästekarte sind es sieben. Wer das Ticket erst direkt an der Loipe kauft, zahlt – mit und ohne Gästekarte – sogar gleich 20 Euro.

Die meisten Kilometer
Mit 250 Loipen-Kilometern gibt es in der Region Kitzbühler Alpen St. Johann das umfangreichste Streckennetz. Dahinter reihen sich Seefeld (247,5), das Lechtal (230) und die Region Achensee (213).

Die längste zusammenhängende Loipe ist die Tiroler Zugspitz Arena Loipe mit 42 Kilometern. Auf Platz zwei ist die Lechtal Loipe in Forchach-Steeg mit 40 Kilometern. Und mit 30 Kilometern geht Platz drei an die Rundloipe Ski-Trail in Tannheim.

Teils unklare Angaben
Viele Loipen verfügen über zwei parallel verlaufende Strecken, wobei eine für die klassische Technik und eine für die Skating-Technik ausgelegt ist. Diese Strecken werden von einigen Tourismusverbänden doppelt gezählt. Nur weil eine Loipe auf zwei unterschiedliche Arten befahren werden kann, wird die Strecke aber nicht länger. Klare Informationen für die Sportler werden schon lange gefordert.

Manuel Schwaiger
Manuel Schwaiger
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