250.000-Euro-Coup
Berlin: Pokerräuber zu mehrjähriger Haft verurteilt
Bei dem bewaffneten Coup hatten die maskierten Männer am 6. März das Hotel Grand Hyatt am Potsdamer Platz während eines prominent besetzten Pokerturniers überfallen und dabei zwei Wachmänner verletzt.
Ein 21-Jähriger wurde nach Erwachsenenstrafrecht zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte seine Komplizen bei der Polizei verraten. Die anderen drei Männer im Alter von 19 bis 20 Jahren erhielten jeweils eine Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren Gefängnis.
Prozess gegen Drahtzieher im August
Mit dem Urteil blieb das Gericht unter den Forderungen der Anklage. Die Staatsanwaltschaft hatte Gefängnisstrafen zwischen vier und fünf Jahren gefordert. Die Verteidiger plädierten auf Strafen zwischen ein und zwei Jahren, die in drei von vier Fällen zur Bewährung ausgesetzt werden sollten. Der Prozess gegen zwei Drahtzieher beginnt am 19. August.
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