Prozesse, gekündigte Verträge, empörte Kunden: Der Wasser-Streit, der um die neue Gebühr der Stadtwerke (STW) entbrannt ist, weitet sich aus. "Seit die STW ausgegliedert und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurden, haben die politischen Vertreter keine Einsicht mehr auf die Kostenwahrheit", so SPÖ-Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz. Sie denkt an eine Rückführung des Wasserwerks in den Magistrat. Denn wie immer deutlicher wird, hat die Stadt beim Trinkwasser in Klagenfurt nur wenig mitzureden.
Bürgermeister Christian Scheider hat für die am Montag stattfindende STW-Aufsichtsratssitzung die Darlegung der Kosten gefordert. "Alles, was mit dem Wasser zu tun hat, muss in der Verantwortung der Politik sein." Er überlegt ein Modell, wonach die Versorgung die STW übernehmen, die Tarife aber von der Stadt festgesetzt werden könnten.
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