Ministeriumsbericht
Ölteppich vor Küste Ägyptens “wohl von Tankerreinigung”
Es sei wahrscheinlich, dass die Verunreinigung nicht von einer lecken Ölplattform in Roten Meer stamme, sondern von einem Tanker, der bei der Reinigung auf hoher See Ölrückstände verloren hat, hieß es in dem Untersuchungsbericht.
160 Kilometer breiter Ölteppich
Der Ölteppich hatte vergangene Woche 160 Kilometer Küste verschmutzt, in und um die Touristenhochburg Hurghada waren 20 Kilometer Strand betroffen. An fünf Stellen waren Korallenriffe beschädigt worden. Die unabhängige Umweltschutzinitiative HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Agency) befürchtete, dass auch das angrenzende maritime Naturschutzgebiet im Roten Meer Schaden genommen haben könnte.
Die Regierung in Kairo hatte den Vorfall tagelang verschwiegen,die staatliche Umweltschutz-Agentur hatte den Urheber der Verschmutzung nicht benannt.
Für Ägypten kommt die Verschmutzung von Stränden zu Beginn der Urlaubssaison höchst ungelegen, hängt doch die Wirtschaft des Landes in hohem Maße vom Fremdenverkehr ab. Allein nach Hurghada kommt jährlich mehr als eine Million Touristen.
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