Für Diskussionen sorgen weiter die Umbaupläne für den Postsportplatz im Wiener Bezirk Hernals: Im Zuge der Generalsanierung sollen auch bis zu 1000 neue Wohnungen auf dem Gelände entstehen. Bezirkschefin Ilse Pfeffer (SPÖ) lehnt die Pläne ab - und auch die Anrainer steigen jetzt auf die Barrikaden. Eine Petition läuft.
Dass eine Sanierung der Sportanlagen notwendig ist, darüber sind sich alle Beteiligten einig. Unter dem Projekttitel „Postsport Viertel+“ sind aber auch bis zu 1000 Wohnungen geplant. Schlagartig könnten rund 3000 zusätzliche Personen das Grätzel bevölkern. Durch diese Verbauung möchte die Post offenbar den Umbau finanzieren.
Bürger fürchten Verkehrschaos
Anrainer laufen dagegen jetzt Sturm. „Die Infrastruktur in unserer Gegend ist für 3000 zusätzliche Menschen einfach nicht ausgelegt. Die Linie 42 ist jetzt schon überlastet, und es gibt auch nicht ausreichend Geschäfte“, so eine Anrainerin.
Nachbarn haben jetzt eine Petition ins Leben gerufen. Sie wollen so das Projekt kippen. Alle Infos zu den Unterschriftenlisten und Treffen gibt es auf der Facebook-Seite der Initiative „Zukunft Hernals“.
Philipp Stewart, Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.