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Wie es mit dem Postsportplatz nun weitergehen soll

Sport
17.09.2026 12:00
Porträt von Wien Krone
Von Wien Krone

Seit über einem halben Jahr ringt eine Initiative um den Fortbestand des altehrwürdigen Postsportplatzes in Hernals. Nun haben der Grundeigentümer, die Post, und die Stadt die Rahmenbedingungen vorgelegt. Für den ansässigen Verein ist die Zukunft weiter ungewiss.

Die bisherige Sportanlage werde im bisherigen Umfang erhalten bleiben, verspricht die Post in einem Papier, das die Eckpunkte für die künftigen Planungen festhält. Die Anlage solle aber modernisiert und eine neue Mehrzweckhalle errichtet werden. Umkleiden sowie Lagerflächen werden saniert, wird versichert.

Auch Schul- und Vereinssport sollen weiterhin einen dauerhaften Bestand haben. Eine Bebauung der bisherigen Anlage sei, wie seit Monaten befürchtet, nicht vorgesehen. Die Neugestaltung konzentriere sich auf den Rand des Areals und die bereits versiegelten Flächen.

Dort plant die Post etwa neuen Wohnraum, angedacht seien aber auch ein Supermarkt, ein Kindergarten, Gastronomieangebote oder eine Gesundheitseinrichtung, heißt es. 

Mehr statt weniger Grün
Genrell soll das rund 15 Hektar große Areal für alle Menschen geöffnet werden. Bisher sei es nur für Vereinsmitglieder zugänglich gewesen. So soll es auch öffentliche Wege durch das Gebiet geben. Zudem werden rund 6000 Quadratmeter entsiegelt und begrünt.

Am 6. Oktober wird es eine Infoveranstaltung geben, ab dann wird es auch einen Beteiligungsprozess geben, bei dem Bürger Ideen einbringen können 

Weiter zittern muss indes der bisherige Pächter des Platzes, der Post SV. Aktuell läuft nämlich die Neuausschreibung für den Sportbetrieb. Es könnte als sein, dass künftig ein anderer Verein die Anlage bespielen wird. Außerdem sieht die Ausschreibung neue Kostenlasten vor, die den Verein vor wirtschaftliche Schwierigkeiten stellt. 

Die Initiative „Rettet den Post SV“ kämpt schon seit Monaten um den Verbleib des Vereins und des Areals in seiner aktuellen Größe. Über 26.000 Unterschriften wurden via einer Petition bisher gesammelt. Für die 5000 Mitglieder des Post SV gibt es nun zumindest ein leichtes Aufatmen. 

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