17.11.2019 09:15 |

Muren und Hochwasser

Nach Schnee sorgte der Regen für viele Einsätze

Auf den Schnee folgte der Regen: In Teilen des Pongaus und des Pinzgaus schüttete es in der Nacht auf Samstag in Strömen. Erst am Nachmittag gab es für die örtlichen Feuerwehren eine kurze Verschnaufpause. Laut Wetterdienst Ubimet werden die Regenfälle Salzburg auch in den kommenden Tagen fest im Griff haben.

„Momentan herrscht bei uns noch Ruhe vor dem Sturm“, berichtet der Bad Hofgasteiner Ortschef Markus Viehauser. Während die Floriani-Jünger im Pongau noch zu letzten Einsätzen unterwegs waren, hatte sich die Situation am Samstagnachmittag etwas entspannt. Nicht nur das Gasteinertal war von den ersten Folgen des Unwetters betroffen. Etwa 30 Kilometer entfernt in Schwarzach waren die Einsatzkräfte nach den Unwettern ebenfalls beschäftigt. Eine Baustelle war von einer Mure zugeschüttet worden.

„Hoffen auf gnädigen Wettergott“

Auch im Pinzgau standen die Feuerwehren im Einsatz. In Bruck an der Glocknerstraße mussten einzelne Gräben an der Pinzgauer Bundesstraße B311 von der Bezirkshauptmannschaft sowie der Wildwasserverbauung begutachtet werden. „Wir warten noch das weitere Vorgehen ab“, meinte die Brucker Bürgermeisterin Barbara Huber zur „Krone“. Sie hoffte am Abend „auf einen gnädigen Wettergott.“

Ubimet: 90 Liter Regen pro Quadratmeter

Der Wetterdienst Ubimet sprach schließlich von bis zu 90 Litern Regen pro Quadratmeter. Bei weiteren Regenfällen könne man nicht mit Sicherheit sagen, ob die Gräben entlang der Bundesstraße B311 gesperrt werden müssen.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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