Für immer ungeklärt bleibt die Ursache eines Unfalles in Steyregg am 8. Mai. Ein 44-jähriger Autolenker war frontal in den Wagen der Schwestern Gerda K. (65) und Christine O. (60) geknallt. Der Unfalllenker hatte auch beim Prozess in Linz keine Erklärung, wurde vom Kfz-Sachverständigen entlastet - Freispruch.
Der von der Linzerin Gerda K. gelenkte Wagen war von dem 44-Jährigen aus Gusen auf der B3 in Steyregg regelrecht abgeschossen worden. Die Frau starb noch an der Unfallstelle, ihre Schwester Christine O. aus Timelkam wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wo auch sie nach zwei Tagen ihren Verletzungen erlag.
Keine Erinnerung
Am Mittwoch musste sich der Unfalllenker, der selbst schwer verletzt wurde, in Linz wegen fahrlässiger Tötung vor Richterin Karin Roider verantworten. Er hat keine Erinnerung an den Auslöser für den fatalen Crash. „Der Grund für den Unfall lässt sich nicht nachvollziehen“, sagt sein Verteidiger Robert Stadler, der sein Plädoyer auf Freispruch auf den Aussagen des Kfz-Sachverständigen gründete. Der Techniker stellte fest, dass der Wagen zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes nicht gelenkt wurde. Möglicherweise war der Lenker ohnmächtig geworden.









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