03.11.2019 07:56 |

Etablissement geräumt

Elf Verletzte durch Gasaustritt in Swinger-Club

Eine Party in einem Swinger-Club in Deutschland hat für viele Gäste ein abruptes Ende gefunden. Zwei Feiernde waren kollabiert, als die Feuerwehr das Etablissement betrat, schlug das Kohlenmonoxid-Warngerät an. Hunderte Gäste mussten teils leicht bekleidet aus dem Club geschafft werden. Insgesamt wurden elf Menschen verletzt.

Die Gäste eines großen Erotiktempels erlebten am Samstagabend einen unangenehmen Coitus interruptus: Kurz nach 21 Uhr wurde die Rettung alarmiert, als zwei Gäste bewusstlos zusammengebrochen waren. Die Feuerwehr konnte einen Austritt von Kohlenmonoxid feststellen - es wurde Großalarm ausgelöst. Die beiden Kollabierten wurden nach der notärztlichen Versorgung vor Ort ins Spital gebracht.

Menschen mussten halb nackt Etablissement verlassen
Auch für die etwa 300 weiteren Gäste fand die Party ein plötzliches Ende: Der Club wurde evakuiert, die Besucher mussten schließlich teilweise nur in Unterwäsche bekleidet vor dem Lokal warten. Manche wärmten sich mit Handtüchern und Bademänteln während des Einsatzes. Es wurden ebenfalls Linienbusse und Zelte zur Verfügung gestellt, wo sich die Betroffenen wärmen konnten und medizinisch versorgt wurden.

Trotz aller Bemühungen konnte die Feuerwehr in dem weitläufigen Gebäude mit mehreren Etagen nicht feststellen, wo das Kohlenmonoxid ausgetreten war. „Alle Messungen der Feuerwehr waren negativ“, erklärte Feuerwehrsprecher Jens Herkströter zu „Bild“. Nun suchen Energieversorger und Rauchfangkehrer nach der Ursache für die Panne.

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