30.10.2019 11:34 |

Nach Fünfer-Finale

German Car of the Year: Auto des Jahres ist gekürt

Am Ende ist es dann doch ein deutliches Ergebnis: Eine Jury aus 15 Fachjournalisten, darunter „Krone“-Motorredakteur Stephan Schätzl, hat den Porsche Taycan zum German Car of the Year gewählt. Er setzte sich bei umfangreichen Testfahrten mit den fünf Finalisten gegen BMW 3er, Mazda3, Opel Corsa und Peugeot 208 durch.

Porsche-Vorstandsvorsitzender Oliver Blume bezeichnete die Auszeichnung bei der Übergabe der Trophäe als Bestätigung für die Arbeit der Zuffenhausener: „Wir sind sehr stolz, dass wir mit dem Taycan die hochkarätig besetzte Fach-Jury überzeugen konnten und mit dem German “Car of the Year 2020„-Award als bestes neues Auto in Deutschland ausgezeichnet worden sind. Der Preis bestätigt uns erneut, dass wir mit unserer Strategie, auch mit Elektroantrieb einen echten Porsche auf die Straße zu bringen, den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

Die fünf Finalisten waren aus knapp 40 Kandidaten ausgewählt worden. Zur Wahl standen alle maßgeblichen seit Ende 2018 auf dem deutschen Markt neu erschienenen Fahrzeuge. Unter den fünf Finalisten waren mit batterieelektrischem Antrieb, Otto- und Dieselmotoren sowie Plug-In-Hybriden unterschiedlichste Antriebskonzepte vertreten. Im vergangenen Jahr, konnte der Jaguar I-Pace den erstmals verliehenen Preis gewinnen. Das bedeutet: Bisher wurden nur Elektroautos ausgezeichnet.

Interessanterweise setzte sich der Taycan trotz E-Antrieb nicht in der Kategorie Umwelt/Nachhaltigkeit durch, die der 3er-BMW für sich entschied, der als Diesel, Benziner und Plug-in-Hybrid erhältlich ist. Topgerankt war der Porsche in den Kriterien Antrieb, Design, Fahrspaß, Handling/Bremsen, Qualität, Komfort und Signifikanz/Innovation. Award-Initiator Jens Meiners: „Der Taycan überzeugt vor allem durch eigenständiges Design sowie seine Quer- und Längsdynamik, also seine überlegene Leistung bei den klassischen Bewertungskriterien.“

Hier die Top 5:

Platz 5: Peugeot 208, 3993 Punkte
Der kleine Franzose, der „Bruder“ des Opel Corsa im PSA-Konzern, sticht vor allem durch sein auffälliges Design heraus. Im Innenraum umso mehr mit den über einem kleinen Lenkrad angebrachten Armaturen und dem dreidimensional darstellenden Digitalcockpit. Angetrieben wird er wahlweise von Dreizylinder-Benzinern oder einem Elektromotor.

Platz 4: Mazda3, 4009 Punkte
Auch der japanische Kompaktwagen fällt mit seinem Design auf, das weitgehend auf Kanten verzichtet. Einzigartig ist der stärkste der drei verfügbaren Motoren: Der Skyactiv-X ist der weltweit erste Benzinmotor, der in einem Serienauto als Selbstzünder arbeitet. Er gewann die Kategorie Preis/Leistung/Unterhaltskosten

Platz 3: Opel Corsa, 4107 Punkte
Der deutsche Bruder des Peugeot 208 teilt sich die Plattform mit dem Franzosen ebenso wie die Motorisierungen. Sein ganzer Auftritt ist jedoch weitaus klassischer, er ist weniger verspielt und setzt mehr auf nüchternen Nutzwert. Das brachte ihm den Kategoriesieg bei Praktikabilität/Raumausnutzung ein.

Platz 2: BMW 3er, 4520 Punkte
Der Münchner holte in gleich drei Kategorien die meisten Punkte: Sicherheit, Umwelt/Nachhaltigkeit und Infotainment/Connectivity. Vom Drittplatzierten setzt er sich mit einem Abstand von mehr als 400 Punkten deutlich ab. Die Bandbreite der Antrieb reicht von Dieseln und Benzinern mit vier und sechs Zylindern bis zum Plug-in-Hybrid.

Platz 1: Porsche Taycan, 4679 Punkte
Das erste Elektroauto der Marke Porsche ist ein großer Wurf, der nicht nur Freunde von Elektroautos begeistert, sondern auch klassische Autofans begeistert. Sein Antrieb ist herausragend, er ist das erste E-Auto mit einem mehrstufigen Getriebe (Zweiganggetriebe am hinteren Motor) und das Fahrverhalten ist bestechend. Sein Spitzenmodell leistet bis zu 761 PS.

Die Jury German Car of The Year besteht aus 15 im deutschsprachigen Raum aktiven Motorjournalisten. Unterstützt wird sie vom Beratungsunternehmen Prime Research. Weitere Informationen und Einzelergebnisse auf gcoty.de.

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