Das Duo soll im Zeitraum Herbst 2009 bis Februar 2010 in Tirol, Salzburg und Vorarlberg gewütet haben. Laut Ermittlungen der Polizei haben sie über verschiedene Netzanbieter in diesem halben Jahr insgesamt 89 Verträge auf verschiedene Namen abgeschlossen und sich dabei 48 i-Phones, 39 Mobiltelefone und zwei Notebooks zum niedrigen Erstanmeldungspreis unter den Nagel gerissen.
Bei der Anmeldung legten sie jeweils gefälschte Kopien verschiedener Dokumente wie Führerschein, Personalausweis, Meldezettel oder Zulassungsschein vor. Die Zahlungsbereitschaft wurde mit einer verfälschten Bankomatkarte bekundet. In 24 weiteren Fällen blieb es beim Versuch. Der Schaden beträgt etwa 100.000 Euro.
Der Deutsche ist weiters verdächtig, in Hall einen Einmietbetrug in Höhe von 1.330 Euro verübt zu haben, sein Innsbrucker Kompagnon wiederum steht unter Verdacht, mit Hilfe einer gefälschten Unterschrift ein Auto ergaunert zu haben. Beide Verdächtigen sitzen jetzt in Untersuchungshaft.
Kronen Zeitung
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