01.10.2019 11:05 |

Katastrophe in Indien

Schwerster Monsun seit 25 Jahren: 140 Todesopfer!

Bei Überschwemmungen im Norden Indiens sind mindestens 139 Menschen ums Leben gekommen. Menschen wurden nach heftigen Regenfällen im Bundesstaat Uttar Pradesh in Notunterkünfte gebracht, teilten die Behörden am Samstag mit. Besonders stark betroffen von den Überschwemmungen sind dicht besiedelte Gebiete an zwei großen Flüssen, die wegen der starken Regenfälle über die Ufer getreten sind.

Im Bundesstaat Uttar Pradesh wurden nach Regierungsangaben vom Dienstag seit Freitag 111 Todesopfer gemeldet, 28 weitere starben im benachbarten Bundesstaat Bihar. Die indische Meteorologiebehörde stufte den Monsun als den schwersten seit 1994 ein.

Obwohl die Regenfälle inzwischen aufgehört haben, standen im Osten Indiens noch Schulen und Krankenhäuser unter Wasser. Rund 900 Insassen eines Gefängnisses im Bezirk Ballia in Uttar Pradesh mussten verlegt werden.

Katastrophale Zustände
Vor allem in Patna, der Hauptstadt von Bihar, sorgten die Unwetter für katastrophale Zustände. Dutzende Boote brachten Einwohner aus ihren überfluteten Häusern in Sicherheit. Auf Fotos waren voll besetzte Krankensäle zweier Hospitäler zu sehen, deren Böden knöcheltief mit braunem Schmutzwasser bedeckt sind.

Die Monsunzeit in Südasien dauert von Juni bis September. Die indische Meteorologiebehörde erklärte, das Ausmaß der diesjährigen Regenfälle liege „über normaler Kategorie“.

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