Start in Hinzenbach

Michael Hayböck: „Komplett bei Null begonnen“

ÖSV-Adler Michael Hayböck (28) über den heute Samstag mit der Qualifikation startenden Sommer-Grand-Prix in Hinzenbach, die Total-Umstellung seines Sprungsystems und die Nachwirkungen einer Rückenverletzung

Mittlerweile kann ich mich schon wieder bücken wie ein Junger“, grinst Michael Hayböck. Mitte Mai war’s, als es dem ÖSV-Adler beim Krafttraining im Rücken „eingeschossen“ ist, er einen Nerv beleidigte. „Deshalb konnte ich erst mit eineinhalb Monaten Verspätung Mitte Juli gezielt mit Sprungtraining beginnen“, sagt der fünffache Weltcup-Sieger. Der nach einer zwar mit Team-Silber bei der Heim-WM gekrönten, aber ansonsten durchwachsenen Saison ohne Einzel-Podestplatz im Weltcup keinen Stein auf dem anderen ließ!

Kürzere Ski
„Ich hab’ einen kompletten Neustart gemacht, es ist für mich, als hätte ich bei Null begonnen. Ich hab’ das Material zurückgeschraubt, alles neutral gemacht und versuche, meinen Grundsprung wieder auf stabilere Beine zu stellen. Das hört sich leicht an, ist aber viel Arbeit“, so der Theninger. Der einst 2,63m-Ski sprang, nun auf 2,54m „verkürzte“.

Vorfreude auf Hinzenbach
Von Coach Andi Felder erhält der 28-Jährige Rückendeckung. „Das erste Saisonhighlight startet mit der Vierschanzentournee erst im Dezember“, so Hayböck, der bisher nur einen Sommer-GP bestritt. Das von der „Krone“ präsentierte, heute Samstag mit der Quali startende Heimspringen in Hinzenbach lässt er freilich nicht aus: „Ich will Freude haben, mach’ mir keinen Kopf, wenn’s kein Top-Platz wird.“

Oliver Gaisbauer, Kronen Zeitung

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