Aufregung in Braunau

Nackt neben Kindern in Pool: Augenzeugin erzählt

„Er ist nackt ganz nahe an den Kindern vorbeigeschwommen, als ich den Bademeister geholt habe, hat er sich in der Umkleide versteckt“, so Maria Burgstaller (61) aus Braunau in Oberösterreich. Die Triathletin trainierte im Braunauer Hallenbad, als ein Bosnier (61) mit erigiertem Penis und aufgezogenem Kondom seine Runden drehte ...

Normalerweise trainiert Maria Burgstaller dreimal die Woche im Braunauer Hallenbad, diesmal war es anders: „Ich hab‘ ausnahmsweise am Samstag trainiert. Als ich mich bei der Kassa angestellt habe, ist hinter mir ein Mann gestanden, der mir sehr komisch vorgekommen ist.“ Beim Schwimmen sticht er ihr plötzlich wieder ins Auge: „Ich bin mit meiner Schwimmbrille getaucht, plötzlich hab‘ ich gesehen, dass der Mann auf der anderen Bahn nackt und mit erigiertem Penis im Wasser geschwommen ist.“

20 Kinder im gleichen Becken
Zum gleichen Zeitpunkt spielten etwa 20 Kinder im Volksschulalter bei einer Hüpfburg im gleichen Becken. „Ich bin dann aus dem Wasser, hab‘ den Bademeister geholt. Dieser hat ihn aufgefordert rauszukommen. Er ist aus dem Wasser gestiegen, hat sich die Badehose wieder angezogen und sich dann versteckt“, so die 61-jährige Kinder- und Jugendpsychotherapeutin.

In Umkleide versteckt
Gemeinsam mit dem Bademeister machte sie sich auf die Suche nach dem Exhibitionisten, entdeckte ihn in einer Umkleidekabine. „Ich hab’ unter den Kabinen durchgeschaut, auf einmal hab’ ich ihn gesehen. Vor der Polizei hat er gesagt, dass ich nicht die Wahrheit sage. Bei der Leibesvisitation hatte er aber das Präservativ noch auf seinem besten Stück, warum sollte er das einfach so oben haben?“, erzählt Burgstaller.

Identität verheimlicht
Der Mann versuchte, seine Identität zu verheimlichen, die Polizei fand jedoch im Pkw, den er vor dem Bad geparkt hatte, seine Ausweise. Bei der Einvernahme zeigte er sich nicht geständig, er wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Burgstaller ist verärgert: „Das ist schlimm, wenn so etwas passiert. Kinder gehören geschützt. Jeder, der eine ähnliche Beobachtung macht, sollte sofort die Polizei rufen.“

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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