Fünf neue Geräte

Extra-Drogentester sollen Straßen sicherer machen

In einem Schulterschluss mit dem Landesinfrastrukturressort will die Landesverkehrsabteilung der Polizei die heimischen Straßen sicherer machen. Zum Preis von je 2500 Euro wurden fünf neue Drogenvortestgeräte gekauft. Bereits jetzt ist Oberösterreich bundesweit der Musterschüler im Kampf gegen Rauschgift-Lenker.

Seit 2017 gibt es die Speichelvortestgeräteverordnung, mit denen sechs chemische Drogenhauptgruppen erkannt werden können. Ist einer davon positiv, muss ein Amtsarzt die Beeinträchtigung feststellen. Jedes Bundesland hat bisher ein einziges Testgerät. Im Vorjahr wurden österreichweit 3011 Fahrzeuglenker angezeigt, eine Zunahme um beachtliche 37,4 Prozent.

474 Drogenlenker
In Oberösterreich wurden heuer bis Ende August bereits 474 Drogenlenker erwischt. Oberst Klaus Scherleitner, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei, rechnet damit, dass es bis Jahresende 800 Anzeigen geben wird. Das wäre ein Anstieg von 44 Prozent.

Einzelpreis von 2500 Euro
Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner ließ fünf zusätzliche Suchtgiftvortester zum Einzelpreis von 2500 Euro ankaufen: „Der Einsatz dieser Geräte ist eine äußerst wichtige Maßnahme gegen Drogen am Steuer und somit ein wesentlicher Schritt für die Verkehrssicherheit.“ Landesweit dürfen 20 Polizisten Drogenvortests durchführen, weiters stehen 18 besonders geschulte Ärzte zur Verfügung.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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