Entführt & gefoltert
Rassisten brannten Navajo-Indianer Hakenkreuz in Arm
Das Hakenkreuz wurde ihm mit einem erhitzten Kleiderbügel auf den Oberarm gebrannt. Zudem wurden dem Opfer mit einem Stift obszöne Worte und Bilder auf den Körper geschrieben und ein Hakenkreuz ins Haar rasiert.
Anklage wegen "Hate Crime" geplant
Zusätzlich zu den Vorwürfen der Entführung und schweren Körperverletzung will die Staatsanwaltschaft eine Anklage wegen eines sogenannten Hassverbrechens ("Hate Crime") erreichen, die das Strafmaß erhöhen würde, sagte die stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Sarah Weaver am Sonntag. Der Vorfall habe sich bereits am 29. April in Farmington ereignet, berichtete die "Farmington Daily Times".
Bei einer Durchsuchung der Wohnung, in der die Misshandlung stattfand, stellten Beamte Symbole rassistischer Organisationen sicher, sagte Polizeisprecher Robert Perez. Die mutmaßlichen Täter sitzen in Untersuchungshaft, die Kaution wurde für jeden von ihnen auf 150.000 Dollar festgesetzt.
Täter drohen jahrelange Haftstrafen
Bei einem Schuldspruch drohen ihnen allein für Entführung mindestens 18 Jahre Haft. Eine "Hate Crime"-Anklage würde für jeden Anklagepunkt das Strafmaß um je ein Jahr erhöhen. Insgesamt wäre so bis zu 35 Jahre Haft möglich.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.