06.09.2019 09:26 |

Hoffnung auf Hinweise

Wolf getötet: 11.000 € Ergreiferprämie ausgesetzt

Nach der vom Land Tirol bestätigten Wolfstötung im Sellrain loben die Naturschutzorganisationen WWF Österreich und Naturschutzbund Österreich eine Ergreiferprämie von 11.000 Euro aus. Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung und Verurteilung des Wilderers führen, können ab sofort an die zuständige Polizeiinspektion Kematen gerichtet werden.

„Erfahrungswerte zeigen, dass dieser Anreiz zusätzliche Hinweise und neue Ermittlungsstränge für die Polizei liefern kann“, erklärte Christian Pichler vom WWF. Im Jahr 2015 habe etwa die ausgesetzte Prämie nach einem Luchs-Fund zur Ergreifung eines Ehepaars geführt.

„Abrüstung der Worte“
WWF und Naturschutzbund sehen Politik und Gesellschaft gefordert, anders als bisher mit der natürlichen Rückkehr des Wolfs umzugehen. „Wir brauchen dringend eine Abrüstung der Worte. Anstatt Ängste zu schüren, müssen betroffene Landwirte ausgewogen informiert und Herdenschutzlösungen vorangetrieben werden“, forderte Pichler.

„Weder Bestie noch Kuscheltier“
Der Wolf sei „weder Bestie noch Kuscheltier, sondern eine europarechtlich streng geschützte Art: Seine Rückkehr erfordert daher naturschutzfachlich korrekte und rechtskonforme Maßnahmen, wie sie in Nachbarländern erfolgreich praktiziert werden.“

Hinweise werden an die Polizei Kematen unter der Telefonnummer 059133-7115100 bzw. per Mail an pi-t-kematen@polizei.gv.at erbeten.

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