SPÖ kritisiert:

25 Kinder pro Gruppe sind eindeutig zu viele

25 Kleine in einer Kindergartengruppe mit nur einer Pädagogin sind zu viele – vor der Nationalratswahl macht die Damenriege der oö. SPÖ Druck. Der Betreuungsschlüssel müsse radikal verändert werden. Ein weiterer Kritikpunkt: Bei der Nachmittagsbetreuung von Kindern unter drei Jahren liegt OÖ am vorletzten Platz.

„Entscheidend ist, wie viel Zeit eine Pädagogin für die einzelnen Kinder hat“, sagt die Landtagsabgeordnete Petra Müllner, selbst zweifache Mutter und gelernte Kindergarten-„Tante“: „Das Land bestimmt durch das Förderkorsett über die Möglichkeiten der Gemeinden und Kindergartenträger. Wenn also im Gesetz nur eine Fachkraft für eine Kindergartengruppe mit 25 Kindern vorgeschrieben ist, können viele Gemeinden gar kein zusätzliches Personal zur Verfügung stellen.“

LH-Vize kontert
LH-Vize Christine Haberlander kontert diese Kritik wie folgt: „Die Kinderhöchstzahl in den Gruppen ist gesetzlich nach wie vor mit 23 Kindern festgelegt und wurde nicht, wie behauptet erhöht. Nur in begründeten Fällen kann diese Zahl um bis zu maximal zwei Kinder erhöht werden.“

Richtig sauer
Richtig sauer sind die SP-Damen nach wie vor wegen der Einführung der kostenpflichtigen Nachmittagsbetreuung. SP-Chefin Birgit Gerstorfer: „Die Eltern haben keine Wahlfreiheit.“ In Linz haben Krippen 10,1 Stunden geöffnet, in den Bezirken Ried und Rohrbach 6,4 Stunden pro Tag.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Oberösterreich

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen