Vor Gericht

Stiefvater soll sich an 12-Jähriger vergangen haben

Kärnten
06.05.2010 17:39
"Wenn Sie das Kind nicht angegriffen haben, wer dann?", fragt Richterin Sabine Roßmann den Angeklagten. Der 43-jährige Bosnier, selbst dreifacher Vater, soll sich an seiner Stieftochter vergangen haben, als sie erst zwölf war. Für den Missbrauch gibt es gynäkologische Beweise, nicht aber für den Täter.

"Das ist dem Kind alles eingeredet worden", behauptet der Angeklagte. "Meine Ex und ihre Freundinnen sind an allem schuld!" Fest steht, dass nicht nur das Opfer selbst, sondern auch die leiblichen Kinder den Vater sowie weitere Familienmitglieder belasten – dass es Übergriffe gegeben haben soll. 

"Das Mädchen und sein Bruder mussten psychologisch betreut werden, da es massives selbstschädigendes Verhalten gab", weiß der Staatsanwalt um die traurige Geschichte der Geschwister. "Ich kann aber nix dafür", bleibt der Mann stur. Das Verfahren, das schon seit Jahren läuft, wurde abermals vertagt.

von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"

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