Obwohl sich immer mehr Frauen bei der Feuerwehr einfinden, handle es sich auch im heurigen Jahr um einen reinen Männer-Bewerb. Grund dafür sei unter anderem die 80 Kilogramm schwere Puppe, die von den Teilnehmern über eine Distanz von 200 Metern weit getragen werden muss, meinte Kommandant Franz Parits von der Feuerwehr Siegendorf.
Teilnehmer und Gäste aus ganz Europa
Unter den Zuschauern herrschte dagegen bisher Ausgeglichenheit zwischen Frauen und Männern. Besonders den weiblichen Besuchern gefalle das Kräftemessen der durchtrainierten Feuerwehrmänner sehr, so Parits. Insgesamt rechnet der Kommandant über den Tag verteilt mit 1.500 bis 2.000 Zaungästen. Sowohl Teilnehmer als auch Besucher kommen aus verschiedenen Bundesländern aber auch aus Deutschland, Großbritannien, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Die Fans reisen mittlerweile mit Bussen an und unterstützen ihre "Männer" mit Fahnen und Trommeln, sagte Parits.
Der Bewerb wird in vier Stationen unterteilt, die den einzelnen Tätigkeiten bei einem Einsatz nachempfunden sind. Die Disziplinen verlangen den Wettkämpfern laut dem Kommandanten einiges ab: Nicht nur Ausdauer und Geschicklichkeit, sondern auch Überwindungskraft zähle nicht unwesentlich. Für den Sieg beim "Toughest Firefighter Austria" wird das ganze Jahr hindurch fleißig trainiert, meinte Parits.
Rahmenprogramm mit neuester Feuerwehrtechnik
Um 11 Uhr geht es am Samstag los, nach stundenlangen Wettkämpfen soll dann um 20 Uhr die Siegerehrung stattfinden. Anschließend können die Anhänger ihren "Toughest Firefighter" bei einer Party auf dem Gelände der Siegendorfer Feuerwehr feiern. Neben den Bewerben wird den Zuschauern tagsüber ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten: Modernste Feuerwehrfahrzeuge aus dem In- und Ausland werden präsentiert.
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