Erst eine, dann zwei - und dann eine ganze „Armada“ an aufblasbaren Matratzen hat sich jüngst in Denver im US-Bundesstaat Colorado mit einem Mal selbstständig gemacht. Das hypnotisierende Ballett der luftgefüllten Liegebetten beeindruckte auch so manchen Anrainer - unter ihnen Robb Manes, der zur Kamera griff und die „Matratzen-Wanderung“ festhielt.
Er sei gerade am Pool gelegen, als plötzlich eine Matratze in den abgezäunten Bereich geflogen sei, berichtet Manes. An sich nicht ungewöhnlich, zumal sich der Himmel langsam verdunkelte und der Wind aufzufrischen begann. Doch das sollte nur die Vorhut gewesen sein, wie Augenblicke später klar wurde: „Als eine zweite und eine dritte kam, sind wir aufgestanden, ich hab meine Kamera geschnappt und das war dann das, was wir gesehen haben“, schildert Manes.
„Majestätisch“
Mehr als zwei Dutzend der aufblasbaren Liegebetten - vermeintlich zum Leben erwacht - bahnten sich wirbelnd ihren Weg über die nahe Grünfläche, überwanden Hindernisse wie Büsche oder Menschen, die sie an ihrer „Flucht“ hindern wollten, mit purer Leichtigkeit - auch ein hoher Zaun konnte so manche Matratze nicht stoppen. Der Anblick: „majestätisch“, so Manes.
Woher die zahlreichen Liegebetten überhaupt kamen, konnte der Filmer ebenfalls beantworten. „Offenbar gab es eine Filmnacht unter den Sternen, ein Sturm kam herein, und das war dann das Ergebnis“, berichtet Manes.
Vielleicht hat aber auch die Wahl des Films zur überstürzten „Flucht“ beigetragen ...?
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