Wispelhof hat Glas

Kein Essen in Plastik: Wirt setzt auf Pfandsystem

Kärnten
10.08.2019 12:25

Herrlich duftendes Essen, verpackt in Styropor und Plastik: Da kann einem schon der Appetit vergehen. Ein Klagenfurter Gastronom hat deshalb einen neuen Weg eingeschlagen. Für Gäste, die ihr Essen mitnehmen wollen, gibt’s ein cleveres Pfandsystem aus Glasgeschirr.

Mit seiner Idee hat Thomas Kropfitsch mittlerweile auch Verantwortliche des schwedischen Möbelriesen Ikea überzeugt. Schon lange hat der Wirt vom „Wispelhof“ den Wunsch gehegt, bei Abholgerichten auf Kunststoffverpackung zu verzichten. „Bei einem Ikea-Besuch bin ich dann auf das Glasgeschirr mit den Holzdeckeln gestoßen.“

Seit vergangener Woche zahlen Kunden, die Essen abholen, ein paar Euro Pfand. „Wird das Geschirr zurückgebracht, erstatten wir das Geld zurück“, erklärt Kropfitsch. Bei den Gästen komme die Idee unheimlich gut an. „Ich bekomme sehr viel Zuspruch.“ Er hofft nun, dass seine Aktion möglichst viele Nachahmer findet: „Mein Wunsch wäre, dass alle Gastronomen in Klagenfurt auf die Styroporverpackungen verzichten!“

Toll wäre natürlich, wenn sich über Klagenfurt hinaus Lokale dieser Idee anschließen könnten. „Je mehr sich beteiligen, umso besser ist es für die Umwelt.“ An Unterstützung mangelt es der Initiative nicht. Die Klagenfurter Filiale des Möbelriesen Ikea hat für interessierte Gastronomen ein eigenes Paket geschnürt: „Die Idee passt gut in deren Nachhaltigkeitsstrategie.“ Interessierte können sich per E-Mail an 1784@wispelhof.at wenden.

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