Obduktionsergebnis

Kleinkind in Lienz verstarb an Rauchgasvergiftung

Kärnten
27.04.2010 12:22
Nach dem Tod eines zweieinhalbjährigen Mädchens am vergangenen Freitag bei einem Wohnungsbrand in Lienz hat die Obduktion eindeutig ergeben, dass das Kind an der Rauchgaseinwirkung gestorben ist. Nachdem ein technischer Defekt als Ursache für das Feuer ausgeschlossen werden konnte, wurden Ermittlungen wegen Fahrlässigkeit gegen die Mutter aufgenommen. Dieser Verdacht konnte bisher nicht entkräftet werden.

Das Feuer war im Schlafzimmer ausgebrochen, wo das Kleinkind in seinem Gitterbett lag. Die 21-jährige Mutter befand sich gerade im Wohnzimmer, als sie dichten Rauch bemerkte. Weder sie noch zu Hilfe geeilten Nachbarn schafften es, das Mädchen zu retten. Laut Polizei dürfte das Feuer in der Nähe des Kinderbettes ausgebrochen sein. Das Kind konnte nach dem Brand nur noch tot geborgen werden. 

Am Montag wurde auf Anordnung der Innsbrucker Staatsanwaltschaft eine Obduktion durchgeführt. Die Mutter des Kindes stand nach dem Brand unter einem schwerem Schock und musste im Krankenhaus Lienz behandelt werden.

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