29.07.2019 21:00 |

Großglockner Straße

Tschechischer Biker starb durch Genickbruch

Durch Genickbruch ist ein 40-jähriger Motorradlenker aus Tschechien Montagnachmittag auf der Gletscherstraße der Großglockner Hochalpenstraße gestorben. Der Mann war mit einer Gruppe von sechs Bikern aus Tschechien unterwegs und hatte beschlossen, die Strecke Richtung Guttal nocheinmal allein zu fahren. Er dürfte dann einen Kurvenverlauf falsch eingeschätzt haben und war 30 Meter in steiles Gelände abgestürzt. Der Verstorbene wurde vom Polizeihubschrauber Libelle geborgen.

Es war ein herrlicher Ausflug, der leider ein tragisches Ende nahm. Der 40-jährige Tscheche war am Montag mit sechs Motorradfreunden, ebenfalls aus Tschechien, auf der Großglockner Hochalpenstraße unterwegs. Als die Gruppe beschloss, auf der Franz-Josefs Höhe eine Rast einzulegen, gab der Verunfallte an, er wolle ein weiteres Mal bis zum Kreisverkehr Guttal fahren, dort umkehren und dann wieder zur Gruppe stoßen. Er machte sich somit um 14.30 Uhr auf den Weg in Richtung Guttal und wurde zu diesem Zeitpunkt das letzte Mal von seinen Reisegefährten gesehen. Eine niederländische Familie informierte einen Mitarbeiter der Hochalpenstraße um 14.45 Uhr über ein beschädigtes Motorrad sowie eine Person, welche regungslos im steilen Gelände neben der Fahrbahn liegen würde. Diese Wahrnehmung hätten die Touristen beim Befahren der Straße gemacht, jedoch konnten sie den Unfallhergang nicht beobachten. Der Verletzte wurde durch Mitarbeiter der Hochalpenstraße bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers Martin 4 erstversorgt und es wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Das Notarztteam des Hubschraubers übernahm beim Eintreffen an der Unfallstelle die Reanimation, jedoch wurde diese nach mehreren Minuten erfolglos eingestellt. Um 15.20 Uhr stellte der Notarzt den Tod des 40-jährigen Mannes durch Genickbruch fest. Die Erhebungen am Unfallort ergaben, dass der Lenker den Kurvenverlauf vermutlich falsch eingeschätzt hat, dadurch in der Kehre von der Fahrbahn abgekommen ist und etwa 30 Meter in steiles Gelände abgestürzt ist. Bremsspuren oder Spuren einer Kollision konnten auf der Fahrbahn keine festgestellt werden. Auch Zeugen des Unfalles konnten keine ermittelt werden. Der Staatsanwalt gab den Leichnam frei. Der Verstorbene wurde durch den Polizeihubschrauber Libelle geborgen und der Bestattung übergeben. Die Familie sowie die Angehörigen des Verstorbenen wurden durch seine erschütterten Reisegefährten verständigt.

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