Badeplätze sind rar

Drei Viertel des Attersee-Ufers sind versperrt

Pack die Badehose ein! Das würden viele (berufstätige) Menschen aus der Attersee-Region gerne tun. Doch Plätze zum Baden sind rar. Über drei Viertel des Seeufers sind in Privatbesitz, weitere 11% schwer zugänglich. Die restlichen 13% sichern sich frühmorgens Touristen oder Kinder, die Ferien haben.

Es ist wohl nicht einmal ein schwacher Trost, dass der Wörthersee mit knapp 80 Prozent an privaten Seezugängen auf Platz 1 liegt. Denn von Jahr zu Jahr verschlimmert sich am Attersee die Situation. Bereits 76 Prozent der Uferfläche ist in Privatbesitz.

11 Prozent schwer zugänglich
Da weitere 11 Prozent nur schwer zugänglich sind, müssen viele das Naturjuwel aus der Ferne betrachten. Die Grünen schlagen Alarm: Bezirkssprecherin Claudia Hauschildt-Buschberger fordert neben der Absicherung der öffentlichen Freiflächen am See auch den Rückkauf von Uferpassagen.

Zusammenarbeit gefordert
„Dafür sollten alle Gelegenheiten und Möglichkeiten genutzt werden“, strebt sie eine enge Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden an. „Oft haben die Gemeinden im Vorfeld Informationen über Grundstücksverkäufe. Dieser Wissensvorsprung ist von großer Bedeutung!“

Debatte um Kauf
Aktuell bahnt sich der Kauf von rund 7200 Quadratmetern in Schörfling an. „Allerdings will der Bürgermeister nur 50 Prozent der Fläche für den öffentlichen Seezugang kaufen. Das ist zu wenig.“

Dauerthema Verkehr
Sie weist auch auf das Dauerthema Verkehrs- und Stauchaos hin. Beim Kauf öffentlicher Zugänge und Freiflächen müsse die klimafreundliche Mobilität (Öffi-Verkehr, Rad) mitbedacht werden.

Mario Zeko
Mario Zeko
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