Maßnahme verlängert

Mark werkt noch bis Jahresende auf Sparflamme

Bis Juli war sie zuerst beschränkt, nun wurde sie bis Jahresende verlängert! Die Rede ist von der Vier-Tage-Woche bei Metallverarbeiter Mark in Spital am Pyhrn. Wegen eines verzögerten Großauftrags fährt das Autozulieferer, der Teile für Getriebe, Bremsanlagen und Airbag-Systeme herstellt, nun weiter auf Sparflamme.

30 Millionen Euro hatte der Automobilzulieferer in einen groß angelegten Ausbau in Spital am Pyhrn investiert, der im Juni 2017 feierlich eingeweiht wurde. Im Vorjahr hatte dann Mark noch einmal die Bagger anrollen lassen, weil Platz für Anlagen geschaffen werden musste, die für einen Großauftrag gebraucht wurden.

Großauftrag verzögerte sich
Das Familienunternehmen nahm erneut Geld in die Hand, doch dann geriet das Projekt aufgrund der Turbulenzen in der Autoindustrie ins Stocken. Der Großauftrag verzögerte sich. Die Folge: Damit die von Rudolf Mark und Tochter Christina geführte Firma alle Mitarbeiterhalten konnte, wurde ab Februar die Arbeitszeit von fünf auf vier Tage reduziert. „Die Situation wird sich normalisieren“, prophezeite der Chef.

Tiefpunkt überschritten
Ganz so wie es Mark damals angekündigt hatte, ist es zwar noch nicht, aber die Nachfrage zieht an. „Unser Auftragsstand ist wieder ganz leicht steigend, der Tiefpunkt dürfte überschritten sein“, sagt er. Trotzdem: Für 350 Mitarbeiter wurde die Maßnahme, die Wochenarbeitszeit auf 32 Stunden zu reduzieren, zuletzt bis Jahresende verlängert.

Nur 50 Mitarbeiter arbeiten ab August wieder voll
In einigen ausgewählten Bereichen kehrt dafür wieder Normalität ein. „Ab August arbeiten rund 50 Beschäftigte bei uns wieder fünf Tage pro Woche“, so Mark. Und weiter: „Der Großauftrag kommt langsam auf Touren. Wir rechnen damit, dass wir alle unsere Mitarbeiter im nächsten Jahr wieder im vollen Umfang beschäftigen können.“

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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