Es könnte der entscheidende Hinweis sein, der den Bärentöter der Justiz ans Messer liefert. Doch bei der Kripo in Kärnten heißt es: "Wir warten immer noch auf das Ergebnis der Kriminaltechnik des Bundeskriminalamtes", so Oberst Christian Martinz zur "Krone".
Tatverdächtiger von Zeugen gesehen?
Und das in einem Fall, der international für Aufregung sorgte und sogar 10.000 Euro Ergreiferprämie ausgesetzt wurden. Denn bisher baut die Kärntner Kripo ihren Ermittlungsbericht rein auf Zeugenaussagen und Indizien auf. Einige Augen- und Ohrenzeugen wollen den Tatverdächtigen, einen "mittvierzigjährigen" Mann und leidenschaftlichen Jäger nach der Schussabgabe im Bereich des Tatortes gesehen haben.
Keine Indizien entdeckt
Doch der Beschuldigte streitet alles ab und dürfte die Spuren der Bären-Wilderei gründlich beseitigt haben. Bei Hausdurchsuchungen wurde nichts gefunden. Nur Überreste eines Tieres, die noch immer nicht untersucht sind und deshalb noch unklar ist, ob sie überhaupt von einem Bären stammen. Auch die Waffen des Jägers können nicht in Zusammenhang mit der Tat gebracht werden, denn es fehlt das Projektil. Zudem war der Schusskanal säuberlich aus dem Kadaver ausgeschnitten worden.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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