Bei einem Sturz auf der Gerlitzen erlitt der Selbstständige eine offene Trümmerfraktur und alarmierte die Rettung. "Ich habe gelesen, dass durch einen Hubschraubereinsatz hohe Kosten entstehen können und daher um einen Transport mit dem Krankenwagen gebeten", so der 27-Jährige.
Als die Rettung am Unfallort eintraf, erklärte der Sanitäter jedoch, dass ein Transport mit dem Krankenwagen aufgrund der schweren Verletzung nicht möglich sei und verständigte die Flugrettung.
Wochen nach dem Unfall dann das böse Erwachen: Den Flug hatte er zwar ausdrücklich verweigert – 2.300 Euro für den Heli-Einsatz muss der Klagenfurter dennoch bezahlen. Denn obwohl seine Verletzung zu schwer für einen Abtransport mit dem Rettungswagen war, ist sie für seine Versicherung nicht schwer genug, um den Hubschrauber zu rechtfertigen.
Hubschrauberflug hätte nichts gekostet
Ein Lotteriespiel: Ein Flug mit der ÖAMTC-Flugrettung hätte ihn keinen Cent gekostet. Denn die hat einen Vertrag mit dem Land.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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