Verbesserungschance

Arbeitsgruppe soll Forschung im Land analysieren

Burgenland
16.04.2010 13:17
Landeshauptmann Hans Niessl (SP), Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth und Manfred Gerger, Vizepräsident der Industriellenvereinigung, haben sich am Freitag zum Innovationsgipfel in Eisenstadt getroffen. Gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft und der Arbeiterkammer wurden die Bereiche Forschung, Entwicklung und Innovation diskutiert. Fazit: Eine Arbeitsgruppe wird sich in den nächsten Wochen mit der Entwicklung dieser Bereiche befassen.

"Wir brauchen neue Schwerpunkte. Wir wollen eine koordiniertere Vorgehensweise, wir wollen eine gute Vernetzung zwischen Wirtschaft und Fachhochschule, der WIBAG und den Sozialpartnern, um hier die Effizienz noch weiter steigern zu können", so Niessl. Es gehe auch darum, dass einerseits die Klein- und Mittelbetriebe auf Forschung, Entwicklung und Innovation setzen können und dass andererseits unsere Leitbetriebe im Burgenland die Möglichkeit haben, Forschung und Entwicklung zu realisieren und umzusetzen.

Ende Mai sollen Aktionspläne vorangetrieben werden
"Es gibt gemeinsam mit der WIBAG und den jeweiligen Verbänden eine sogenannte Task-Force, die eingerichtet worden ist", erklärte Gerger. Diese Task-Force werde sich bis Ende Mai viermal getroffen haben, zwei Zusammenkünfte hätten bereits stattgefunden. Bisher wurden Leitlinien zu den Aktionsplänen erarbeitet und Aktivitäten herausgestrichen – zu diesen gibt es jetzt sechs einzelne Arbeitsgruppen. Bis Ende Mai soll die Ausarbeitung dieser Aktionspläne vorangetrieben werden, um dann noch einmal mit dem Landeshauptmann darüber zu diskutieren.

In der ausgearbeiteten Unterlage soll schließlich gezeigt werden, wie Forschung und Entwicklung ablaufen sollten. Außerdem soll darin beschrieben werden, wie "diese Vernetzung besser wird, wie die WIBAG noch rascher bewertet, und was wir vom Bund in den nächsten Jahren zusätzlich fordern", so Niessl. Dem Burgenland stehen in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation bis zum Jahr 2013 rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld kommt von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land. Die begleitende Organisation übernimmt die WIBAG.

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