05.07.2019 07:00 |

Bilanz 2018

Neue Heimat Tirol baut derzeit 900 Wohnungen

Knapp 400 Wohnungssuchende wurden 2018 bei der Neuen Heimat Tirol fündig. Trotz Hochkonjunktur, internem Umbau und Umstrukturierung schloss der gemeinnützige Bauträger das vergangene Jahr mit einem nur geringen Minus im Vergleich zum Vorjahr ab. 2019 sollen ganze 500 leistbare Wohnungen entstehen.

Trotz der derzeitigen Hochkonjunktur am Bau konnte die Neue Heimat Tirol das Geschäftsjahr 2018 mit einem nur kleinen Minus mit 341 fertiggestellten Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr abschließen. Für heuer sind über 500 geplant, derzeit befinden sich 900 Wohnungen in Bau. Eine Marke wurde schon 2018 geknackt: Über 100 Gemeinden sind nun Partner der NHT. Auch der Gewinn von 13,6 Millionen Euro, welcher natürlich wieder für den gemeinnützigen Wohnbau eingesetzt wird, kann sich sehen lassen.

Kein einfaches Jahr
„Zuletzt mussten einige Projekte aufgrund der Preissituation am Markt zurückgestellt werden“, erklärt NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner und führt aus: „Das Land hat mit Anpassungen des Baukostenindexes in der Wohnbauförderung sichergestellt, dass wir konkurrenzfähig bleiben.“ Doch das sei nicht ausreichend: „Ohne bezahlbare Grundstücke steht der gemeinnützige Wohnbau langfristig vor dem Aus. Insbesondere in den Ballungsräumen leben wir derzeit ausschließlich von unseren Grundstücksreserven.“

1000 Wohnungen in Innsbruck geplant
Mit einem Bauvolumen von fast 120 Millionen zählt die NHT aber auch 2018 zu den größten gemeinnützigen Bauträgern Österreichs. Nur 0,6 Prozent (in Zahlen 110) Wohneinheiten stehen leer. Zu den insgesamt 18.911 Wohnungen, die die NHT derzeit verwaltet, sollen in den nächsten Jahren zusätzlich über 1000 in Innsbruck entstehen. Geschäftsführer Markus Pollo plant außerdem für die Zukunft: „Ein nächster Schwerpunkt ist Wohnen für junge Menschen in Rum und Innsbruck. Derzeit führen wir Bedarfserhebungen durch.“

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