"Jetzt hängt alles von Brüssel ab", erklärt Betriebsratsobmann Klaus Jernej. "Es kann sein, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen der EU zu wenig sind, weil bereits zweimal Staatsgeld in die Hypo geflossen ist. Die Entscheidung wird aber Monate dauern." Sollte die EU ein rigoroseres Einsparungsprogramm fordern, sei auch ein Streik nicht ausgeschlossen, meint Jernej.
Zwei Filialen im Lavanttal
Fix ist, dass im Lavanttal die Hypo-Filialen in St. Gertraud und St. Margarethen aufgelassen werden. Beide Orte werden künftig von Wolfsberg aus mitbetreut. Bereits geschlossen sind die Landesgeschäftsstellen in Innsbruck und Linz. 15 ehemalige Mitarbeiter werden über einen Sozialplan der Bundesländer Tirol und Oberösterreich betreut.
Auch in Kärnten wurde von der Hypo bereits eine Arbeitsstiftung beantragt. Wie viele Stellen in Kärnten vom Job-Abbau betroffen sind, kann Jernej derzeit nicht sagen: "Der Restrukturierungsplan ist österreichweit geplant." Von den rund 1.000 Mitarbeiter arbeiten derzeit über 800 in der Zentrale in Klagenfurt.
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