25.06.2019 18:07 |

70 heimische Acts

Popfest: Zehn Bühnen für das zehnjährige Jubiläum!

Die weißen Mäuse kommen: Das Nagetier ist das Maskottchen des diesjährigen Wiener Popfestes, das vom 25. bis 28. Juli am Karlsplatz stattfindet. Auf zehn Bühnen werden bei freiem Eintritt insgesamt rund 70 heimische Acts zu bewundern sein, darunter Wurst, Lylit, Avec oder Clara Luzia. Auch im Wien Museum wird erstmals musiziert.

Kuratiert wird die Jubiläumsausgabe von den Musikerinnen Mira Lu Kovacs (u. a. Schmieds Puls) und Yasmin Hafedh (alias Yasmo). Beide haben selbst bereits am Popfest gastiert. „Pop will keine Norm, und wir wollen das auch nicht“, heißt es in ihrem „Mission Statement“. Dem entsprechend wird das Spektrum durchaus ausgedehnt, auch Humoristisches mit dem PCCC, also dem Politically Correct Comedy Club, oder Acts mit literarischer Ambition, wie der Blitzlichtgewitter Poetry Jazz Slam sind mit dabei.

Üppiges Line-up
Zentraler Schauplatz ist wieder die Seebühne am Ententeich vor der Karlskirche. Am Donnerstag (25. Juli) werden sich dort die in Wien lebende deutsche Rapperin Ebow, die Soulsängerin Lylit (Eva Klampfer) sowie jene Person ein Stelldichein geben, an deren jüngstem Album Klampfer maßgeblich mitgewirkt hat: Tom Neuwirth, der erstmals live sein Projekt Wurst - Conchita ist inzwischen Geschichte - präsentieren wird.

Im Line-up der darauf folgenden Tage sind weiters zu finden: Clara Luzia, Anna Kohlweis aka Squalloscope, Electric Indigo, Swankster, Eva Billisich und die derrische Kapelln, Amadeus-Preisträgerin Avec, Soia, die Hip-Hop-Band Sketches on Duality und der Sänger Lou Asril. Dass mit Paenda neben Wurst eine zweite ehemalige Songcontest-Teilnehmerin auftritt, ist eher Zufall, wie es hieß. Diese sei bereits gebucht worden, bevor ihr Antreten in Tel Aviv bekannt wurde, betonten die Kuratorinnen.

Wien Museum als Neo-Location
Bespielt werden neben der Seebühne wieder das Roxy oder der Kuppelsaal sowie der Prechtlsaal in der TU. Eine Premiere - und wohl ein einzigartiges Gastspiel - erlebt das Wien Museum. Das Haus am Karlsplatz ist aufgrund des bevorstehenden Umbaus bereits leergeräumt und kann somit ebenfalls mit einbezogen werden. Konzertiert wird unter anderem im luftigen Atrium, das es in dieser Form nach dem Umbau nicht mehr geben wird.

Auch die Festivalzentrale wird im Wien Museum (und damit auch inmitten der Streetart-Ausstellung „Take Over“) eingerichtet. Zum Finale am Sonntag wird es traditionell sakral. In der Karlskirche werden das Projekt The Unused Word sowie die Sängerin Golnar Shahyar und Iris Electrum konzertieren.

„Das Popfest hat so vieles bewegt und darf sich feiern“, gratulierte Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) den Festivalmachern. Zum runden Geburtstag erscheint auch ein Buch: Einer der Väter des Festes, Robert Rotifer, lässt die vergangenen Jahre in „Ein Deka Pop“ Revue passieren. Präsentiert wird der im Falter-Verlag erscheinende Band am Freitagabend im Wien Museum.

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