Hurra! Eigentlich hatte man nach dem Spiel nicht das Gefühl, dass zum zweiten Mal in Folge zu Hause mit dem letzten Schuss (Hauser/Gratkorn & Hinterseer/Lustenau) zwei Siege gesichert wurden. Nicht, wenn man die Mienen der Schwarz-Grünen betrachtete: "So darf man nicht agieren", war ein Andi Schrott enttäuscht. Sein stellvertretender Kapitän Pascal Grünwald konnte nur zustimmend nicken. "Eine solche Leistung darf man sich in den kommenden Runden nicht leisten..."
Wobei durch die neue Taktik die Punkte am Tivoli so fix bleiben wie das Gold in Fort Knox: Letzter Schuss, damit den Sieg fixiert! "Aber wir müssen endlich auch wieder zur Form finden", hofft Schrott, "um uns nicht immer durchzittern zu müssen." Vielleicht hilft die Rückkehr von Bilgen und Winkler.
Hipp-Hipp-Hurra! Die Admira stand mit dem Rücken zur Wand – daher war die Erleichterung nach dem 2:0 über Altach riesengroß. Da Boss Trenkwalder mit einer Budgetkürzung (von 7 auf 2,7 Millionen Euro) droht. "Nun spielen wir in Innsbruck auf Sieg", spricht Dospel stellvertretend das wiedergewonnene Selbstvertrauen aus. Für die Erfolge wird auch auf Förderrichtlinien bzw. damit verbundene Fernsehgelder gepfiffen: Am Samstag stand genau ein U21-Spieler am Blankett (statt 4), wurden vier (statt drei) Legionäre vermerkt.
Eine Niederlage am Tivoli – und Schachner und seinem Team würde es gleich wieder an den Kragen gehen
von Gernot Gsellmann, Tiroler Krone
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