19.06.2019 09:53 |

Jubiläum

ARA Rettungshubschrauber flog 15.000. Einsatz

Vor wenigen Tagen war es soweit: Die ARA Flugrettung hob in Kärnten mit ihrem Notarzthubschrauber RK1 zum 15.000. Einsatz ab. Seit 19 Jahren betreibt das gemeinnützige Unternehmen in Österreich professionelle Luftrettung. Und zwar völlig unfallfrei. Der „Jubiläumsflug“ führte die Crew zu einem - glücklicherweise - unspektakulären Einsatz ins Gailtal.

Die Erfolgsgeschichte der ARA Flugrettung begann vor 19 Jahren. Da wurde in Fresach in Kärnten der der Notarzthubschrauber RK1 in Betrieb genommen. Seit 1997 sorgt die ARA Flugrettung auch in Reutte in Tirol für notfallmedizinische Versorgung aus der Luft. Das gemeinnützige Unternehmen, an dem die deutsche DRF Luftrettung zu 80 und das Kärntner Rote Kreuz zu 20 Prozent beteiligt sind, hat sich in den letzten Jahren sukzessive auf die Luftrettung im alpinen und hochalpinen Bereich fokussiert.

Die beiden rund 9,5-Millionen-Euro teuren Rettungshubschrauber vom Typ H145 von Airbus gleichen nicht nur einer fliegenden Intensivstation, sondern verfügen auch über eine eingebaute Winde, mit der die Bergung von verletzten Personen rascher sowie deutlich kostengünstiger als bei der Bergung mit dem herkömmlichen Tau durchgeführt werden kann.


Jubiläumseinsatz im Gailtal
Der Jubiläumseinsatz, der die Crew des RK1 (Pilot Werner Schaffer, Windenoperator Markus Winkler, Notarzt Christian Krappinger und Bergretter Philipp Heidenreich) ins Gailtal führte, verlief - glücklicherweise - unspektakulär. Nach einem internistischen Notfall konnte die erkrankte Person in stabilem Zustand ins Krankenhaus nach Klagenfurt geflogen werden. Der Chefpilot der ARA Flugrettung Werner Schaffer: „Flüge nach internistischen Notfällen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, führen bei uns das Einsatzranking ganz klar an.“

Immer mehr Sport- und Freizeitunfälle
Durch das stark veränderte Freizeitverhalten haben alpine Sport- und Freizeitunfälle in den letzten Jahren jedoch signifikant zugenommen. „Egal ob Schifahren, Tourengehen, Mountainbiken oder Bergsteigen - es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht in die Berge gerufen werden“, erzählt der medizinische Leiter der ARA Flugrettung Gernot Aichinger.

Und die Einsätze in der alpinen Umgebung gestalten sich zunehmend anspruchsvoller. „Wir wollen den Jubiläumsflug nützen, um uns auch bei allen Rettungsorganisationen, die uns täglich bei unserer fordernden Tätigkeit unterstützen, herzlich bedanken“, schickt der Geschäftsführer der ARA Flugrettung, Thomas Jank, ein großes Dankeschön in Richtung Polizei, Rotes Kreuz, Feuerwehren, Bergrettung und Wasserrettung.

ARA-Zukunft im alpinen Bereich
Die Zukunft der ARA Flugrettung sieht Jank ganz klar im alpinen Bereich: "Hier haben wir ein überragendes Know-How und hier steigt der Bedarf an seriösen und professionellen Flugrettungsanbietern wahrnehmbar. Deswegen haben wir auch vor rund einem Jahr zusammen mit der DRF-Luftrettung und der Schweizer AAA Alpine Air Ambulance die AP³ Luftrettung gegründet. Durch sie wird im Alpenraum des Vierländerecks Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Österreich eine stabile notärztliche Versorgung sichergestellt.

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