Herausragender Erfolg

Polizei schnappte fünf Einbrecherbanden

„Ein herausragender Erfolg“, lobt Landespolizeidirektor Andreas Pilsl eine temporäre Ermittlergruppe, die in den letzten Monaten fünf Einbrecherbanden geschnappt hat. Die Diebe aus dem Kosovo, Nordmazedonien, Bosnien, Serbien und Georgien machten Beute im Wert von 600.000 Euro, der verursachte Sachschaden beträgt noch einmal 100.000 Euro. 20 Täter sind nun in Haft.

Die Ermittlergruppe aus Beamten des LKA, aus den Bezirken und dem Stadtpolizeikommando Linz arbeitet international. Pilsl: „Die Kollegen sind in fast jedem osteuropäischen Land unterwegs und folgen Tätern fast bis vor die Haustür. Damit rechnen sie nicht.“

Rückgang bei Einbrüchen
Landeskriminalamtschef Gottfried Mitterlehner strich die Zusammenarbeit der Ermittler unter Chefinspektor Rudolf Frühwirth mit den Staatsanwaltschaften und Eurojust hervor: „Der Wohnraumeinbruch ist fest in ausländischer Hand, da ist es wichtig, rasch EU-Ermittlungsanordnungen zu bekommen.“ Durch die Festnahmen haben sich die Einbruchsdiebstähle in Oberösterreich im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zu 2018 um 30 Prozent reduziert.

Täter meist vorbestraft
Die Intensivtätergruppen stammen zwar aus verschiedenen Nationen, ihre Vorgehensweise ist aber zumindest ähnlich. Sie verfügen über Informationen von in Oberösterreich ansässigen Landsleuten, die meisten der geschnappten Einbrecher im Alter von 26 bis 49 Jahren sind vorbestraft. So lassen sich Taten mittels DNA und Fingerabdrücken zuordnen. Zwei Georgier wurden in Ebelsberg auf frischer Tat ertappt, ihnen wurden Einbrüche seit dem Jahr 2013 nachgewiesen.

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