Mo, 24. Juni 2019
11.06.2019 12:51

In letzter Sekunde

Feuerwehr-Helfer springen für Reh-Rettung ins Nass

Als echte Tierfreunde haben sich sieben Feuerwehrleute und ihr Kommandant im Burgenland erwisen. Ein Rehkitz war in Rechnitz in ein neu errichtetes Löschbecken gestürzt und drohte zu ertrinken. Spaziergänger entdeckten das um sein Leben kämpfende Wild und verständigten die Florianis, die das junge Reh schließlich retteten.

Ein neuer Löschteich wird derzeit in Rechnitz errichtet. Die Grube ist bereits mit Wasser gefüllt, allerdings gibt es noch keinen Zaun. Dieser Umstand wäre einem Rehkitz beinahe zum tödlichen Verhängnis geworden.

Denn das Tier stürzte ins Wasser und kam aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Spaziergänger bemerkten das drohende Drama und verständigten die Feuerwehr. Die Florianis rückten mit mehreren Fahrzeugen und acht Mann zum Einsatzort aus. Doch alle Versuche, den Vierbeiner aus seiner lebensbedrohlichen misslichen Lage zu befreien, scheiterten zunächst.

Rettung per Seil
So entschloss sich Kommandant Stefan Weisz, die Uniform abzulegen und gemeinsam mit einem jungen Kameraden selbst ins Wasser zu springen. Den beiden Helfern gelang es, das Wildtier an den Hinterläufen zu packen und ihm ein Seil um den Körper zu legen. „So konnten die Kameraden es herausziehen“, schildert Weisz. Nass aber wohlauf wurde das Kitz in dann die Freiheit entlassen.

Kronen Zeitung

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