05.06.2019 20:45 |

Mysteriöser Fall

Ausgebranntes Fahrzeug sollte wohl in Fluss landen

Aufmerksame Arbeiter einer Tiroler Schottergrube haben am Mittwochvormittag ein brennendes Fahrzeug auf der gegenüberliegenden Seite des Lechs entdeckt. Sie alarmierten die Einsatzkräfte, die den Pkw schnell löschen konnten. Von einem Fahrer war aber lediglich eine vom Fahrzeug wegführende Spur zu finden. Das Auto war wohl nicht durch einen Unfall in Flammen aufgegangen.

Es ist ein mysteriöser Fall, in dem die Polizei Reutte aktuell ermittelt: Bauarbeiter einer Schottergrube entdeckten einen brennenden Pkw auf der anderen Seite des Lechs. Sie alarmierten die Einsatzkräfte, die das Fahrzeug löschen konnten - Lenker war aber weit und breit keiner zu sehen. „Obwohl eine Fußspur vom Fahrzeug wegführte, ließen wir den Lech vorsichtshalber von der Wasserrettung absuchen“, schildert ein Polizist auf Nachfrage der „Krone“. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Fahndung.

Fahrzeug war als gestohlen gemeldet
In der Zwischenzeit wurde das vordere, unbeschädigte Kennzeichen des Autos überprüft und eine erste Vermutung verhärtete sich: „Das Fahrzeug war als gestohlen gemeldet“, erklärt der Polizist weiter. Des Weiteren stellte sich heraus, dass der Pkw wohl absichtlich in Brand gesetzt wurde - und offenbar im Fluss versinken sollte, was dem flüchtigen Täter wohl nicht gelang. Nun wird auf Hochtouren nach dem Lenker des Fahrzeugs gesucht. „Wir haben einige Hinweise, die wir nun alle überprüfen werden“, betont die Polizei.

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