21.06.2004 13:35 |

Super-Computer

"Earth Simulator" bleibt schnellster Rechner

Jedes Jahr wird im Vorfeld der Internationalen Supercomputerkonferenz in Heidelberg eine Liste der "Top 500" schnellsten Computer auf der Welt veröffentlicht. Heuer verteidigt der "Earth Simulator" des japanischen Elektronikkonzerns NEC seine Position als weltweit schnellster Supercomputer.
Die Anlage zur Berechnung von globalen Klimaveränderungen,die im japanischen Yokohama kommt auf 35,86 Billionen Rechenschrittepro Sekunde und ist damit rund 6000 Mal so schnell wie ein modernerPersonal Computer. Die Rechenanlage "ASCI Q" von Hewlett-Packard(HP), die vormalige Nummer zwei, schaffte es diesmal nur auf dendritten Platz. Sie hat eine Rechenleistung von 13,88 Teraflopsund wird von der US- Energiebehörde in Los Alamos fürdie Simulation von Nukleartests eingesetzt. Überholt wurde"ASCI Q" vom Supercomputer "Thunder", der auf Intels Itanium2-Prozessorenbasiert. "Thunder" ist ein so genannter Cluster, ein Verbund ausmehreren einzelnen Superrechnern, und steht im Lawrence LivermoreNational Laboratory (LLNL) in Kalifornien. Dort erforschen Medizinerunter anderem Aufbau und Eigenschaften von Proteinen.
 
Geschwindigkeitsrekord im Internet
Einen neuen Rekord gibt es übrigens auch beider Geschwindigkeit im Internet: Die US-Telekom-Gruppe Sprinthat den schnellsten Datentransfers der Welt durchgeführt.Der Geschwindigkeitsrekord beläuft sich auf 4,23 Gigabitspro Sekunde - etwa drei Mal schneller als der bisherige Rekord.Mit dieser Leistung könnten etwa 600 Digitale Filme an Kinostransferiert werden, rechnet ein Forscher vor. Sprint und dasschwedische Forscherteam SUNET haben 840 Gigabyte Daten an eineUniversität in Nordschweden geschickt. Genutzt wurde dabeider Sprint-Backbone und normale kommerzielle Leitungen und Hardware.
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