Avril Lavigne gilt gemeinsam mit Pink als der Gegenpol zu den Glamour-Girls Xtina und Britney. Das heißt aber noch lange nicht, dass ihre Musik nicht genauso berechnend und bieder ist. Den Beweis liefert das neue Album "Under my skin".
Zu bedenken ist dabei natürlich, dass BritneySpears, Christina Aguilera, Pink und Avril Lavigne bei der selbenPlattenfirma unter Vertrag stehen - klar, dass es da etwas leichterfällt, die diversen Klischees zu besetzen.
Jetzt also Avril, die Zweite: statt abgefetzterSchulmädchenuniform (inklusive gelockerter Krawatte) darfsich Avril jetzt als moderner 80er-Madonna-Verschnitt kleiden:ein bisschen Punk, ein bisschen Goth, ein bisschen verruckt -halt von allem ein bisschen.
Gleiches gilt für das Album: ein bisschenhört man Neuerungen heraus, im Großen und Ganzen könntendie meisten Stücke aber auch von Avrils Debüt-Longplayerstammen. So klingt die Vorabsingle "Don't tell me" verdächtignach ihrem ersten Megahit "Complicated", Track Nummer 4 "He wasn't"birgt unüberhörbare Reminiszenzen an "Sk8ter Boy", nurTrack 8 - "Forgotten" - deutet an, welches kreative und originellePower in der jungen Kanadierin stecken könnte.
Ansonsten enthält das Album, alles was mansich von einer Avril-CD so verspricht: Sing-along Lieder, Powerballadenund natürlich dreht sich (fast) alles um unglücklicheTeenager-Liebe.
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