Das Erstrundenduell im Play-off der National Basketball Association (NBA) zwischen den Cleveland Cavaliers und den Toronto Raptors mit Jakob Pöltl hat auch im fünften Spiel einen Heimsieg gebracht. Die Kanadier liegen im „best of seven“ nach einem 120:125 vom Mittwoch (Ortszeit) somit 2:3 zurück. Der Center aus Wien verpasste mit 14 Punkten und neun Rebounds knapp ein Double-Double. Zudem wies die Statistik drei Assists und einen Block in 20:49 Einsatzminuten für ihn aus.
14 Zähler waren für Pöltl eine persönliche Bestmarke in den Play-offs. Neun Rebounds holte der 30-Jährige zum dritten Mal der K.o.-Phase. RJ Barrett erzielte bei der dritten Auswärtsniederlage in der Serie 25 Punkte für die Raptors, die nun am Freitag vor eigenem Publikum unter Siegzwang stehen. Für Brandon Ingram war die Mittwoch-Partie wegen einer Fersenentzündung bereits im zweiten Viertel zu Ende.
Entscheidender Run im Schlussviertel
Nachdem die Kanadier zu Beginn des dritten Abschnitts zunächst auf 79:67 davongezogen waren, ging es mit 103:100 aus ihrer Sicht in die letzten zwölf Minuten. Cleveland startete mit einem 8:0-Lauf und gab die Führung danach nicht mehr aus der Hand. James Harden und Evan Mobley bilanzierten mit je 23 Punkten.
„Wir haben diesmal früh unseren Rhythmus gefunden, gut geworfen, in der Defense gekämpft und unsere Fast-Break-Chancen genützt. Im Schlussviertel konnten wir dezimiert unseren Level in der Offense nicht halten, sie (die Cavaliers, Anm.) haben ihre Würfe weiter hochprozentig getroffen und den entscheidenden Run hingelegt“, kommentierte Pöltl den Spielverlauf. „Ich bin heute ganz gut zu meinen Möglichkeiten gekommen und habe sie auch genutzt“, fügte er hinzu. Die Raptors hätten „vieles richtig gemacht“, dennoch müsse die Defense wieder besser werden. Der Center erinnerte, dass die Siege in den Partien drei und vier aufgrund der guten Arbeit in der Verteidigung gelungen seien. „Jetzt geht es im nächsten Spiel schon um alles“, blickte er voraus.
Detroit und Houston verkürzten
Die Detroit Pistons verkürzten durch ein 116:109 gegen Orlando Magic auf 2:3 in der Serie. Das beste Team des Grunddurchgangs im NBA-Osten wurde dabei von Cade Cunningham mit 45 Zählern angeführt. Dieselbe Punktezahl verbuchte Paolo Banchero bei den Gästen aus Florida. Die Houston Rockets kamen durch ein 99:93 bei den Los Angeles Lakers nach 0:3-Rückstand ebenfalls auf 2:3 heran. Jabari Smith Jr. war mit 22 Zählern der erfolgreichste Werfer der Texaner. Altstar LeBron James markierte 25 Punkte aufseiten der Lakers.
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