Laut aktueller Studie:

Österreich zählt zu den Profiteuren der EU

Österreich
14.05.2019 15:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Anlässlich des 25. Jahrestags der Volksabstimmung zum österreichischen EU-Beitritt gab das Bundeskanzleramt eine Studie in Auftrag, den Nutzen der Union zu überprüfen. Und Österreich zählt zu den Profiteuren.

Für Europaminister Gernot Blümel (ÖVP) sprechen die Ergebnisse für sich. „Die EU ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist uns spätestens seit dem Brexit-Referendum bewusst.“ Der Wirtschaftsstandort Österreich ist so attraktiv wie noch nie.

Die Zahl der Direktinvestitionen hat sich seit 1995 verzehnfacht, die Exporte innerhalb der Union haben sich vervierfacht. Auch wurden die österreichischen Regionen durch den EU-Beitritt gestärkt, ärmere Regionen holen dank EU-Mitteln immer stärker auf. „Eine europäische Erfolgsgeschichte“, so Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP).

Das wichtigste Ergebnis: Der österreichische Einfluss wurde bestmöglich genutzt. Es herrscht Friede in der unmittelbaren Nachbarschaft, und Osteuropa und der Westbalkan werden stärker eingebunden. „Österreich kann sich durch die EU-Mitgliedschaft international besser für seine Interessen einsetzen, als wenn es nicht in der EU wäre“, resümiert Minister Blümel.

Kronen Zeitung

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