Bilanz für 2018

AK Tirol: 51,4 Millionen Euro im Vorjahr erkämpft

Tirol
12.05.2019 07:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Rückblick auf das vergangene Jahr machte die Arbeiterkammer Tirol im Zuge der Vollversammlung am Freitag in Innsbruck. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Alles in allem wurden 2018 in ganzen Land 335.560 Beratungen durchgeführt. Mehr als 51 Millionen Euro konnten für die Mitglieder erkämpft werden.

Knapp ein Drittel der 335.560 Beratungen, nämlich 99.390, betraf das Arbeitsrecht, 58.630 entfielen auf den Konsumentenschutz, weitere 75.250 auf das Sozialrecht, 16.580 auf das Miet- und Wohnrecht und weitere 22.540 auf Wirtschafts- und Steuerfragen. 19.890 Beratungen wurden zudem im Betriebsservice für die Tiroler Betriebsräte geleistet, an die 11.880 in Lehrlings- und Jugendfragen, weitere 15.040 Anfragen drehten sich um die Aus- und Weiterbildung.

Hilfe für Familien in Not
Mehr als 1000 Anträge pro Jahr betreffen persönliche Schicksalsschläge, die im Unterstützungsfonds betreut werden. „Wie wichtig diese Direkthilfe für die Arbeitnehmer-Familien geworden ist, zeigt sich daran, dass Betroffene in den vergangenen zehn Jahren mehr als 10.000 Anträge stellten“, betonte Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl. Die Arbeiterkammer konnte dabei mehr als 3 Millionen € an Unterstützung auszahlen.

„Zum Recht verhelfen“
Die Arbeiterkammer war ihm Vorjahr einmal mehr „Dauergast“ am Gericht - nämlich wenn es darum ging, „den Mitgliedern zu ihrem Recht zu verhelfen“. Alles in allem konnten dabei 51,4 Millionen € für Betroffene (inklusive Insolvenzgelder) erkämpft werden.

Immer mehr informieren sich auch über das Internet: Das Web-Portal der AK Tirol verzeichnete 2018 über eine Million Seitenaufrufe.

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