Mi, 22. Mai 2019
08.05.2019 17:00

Tests zu Genmutationen

Eierstockkrebs auf der Spur

Die Mediziner erzielen langsame Fortschritte bei der Behandlung von Eierstockkrebs: 650 Frauen erkranken in Österreich pro Jahr. Gen-Tests helfen vermehrt. Es fehlen aber immer noch sichere Methoden der Früherkennung.

„Es ist alarmierend, dass 70 Prozent erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt werden“, so Frauenministerin Dr. Juliane Bogner-Strauß. Eierstock- ist nach Brustkrebs die zweithäufigste Tumorform der Frau. In einem frühen Stadium macht sich der Krebs unspezifisch bemerkbar: „Bauchschmerzen, Blähungen, weniger Appetit - das alles kann auch auf etwas anderes hindeuten“, erklärt Prof. Dr. Christian Marth, Leiter der Frauenheilkunde in Innsbruck.

Es gibt noch keine zuverlässigen Marker im Blut. Ursache ist oft die Genetik. Die Möglichkeit einer genetischen Testung soll bei hohem Risiko in der Familie und schon erkrankten Frauen helfen. Prof. Marth vergleicht das Krankheitsgeschehen mit Fehlern beim Abschreiben einer Bibliothek. Neue Medikamente helfen, das System einstürzen zu lassen. Die Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie will zum Eierstockkrebstag sensibilisieren. In Salzburg findet dazu eine Fachtagung statt.

Sabine Salzmann, Kronenzeitung

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