Dass er einer der talentiertesten Fahrer dieser Welt ist, wagen nur wenige zu bestreiten. Und dennoch ist für Charles Leclerc die Kluft zum WM-Titel eine große. Ex-Pilot Robert Doornbos behauptet, den Grund dafür zu kennen.
„Charles Leclerc ist zu lieb, um Formel-1-Weltmeister zu werden. Was Hamilton oder Verstappen zeigen, das kann Leclerc nicht“, ist der Niederländer überzeugt. Dass der Monegasse kommendes Jahr mit Lewis Hamilton einen siebenfachen Champion zur Seite gestellt bekommt, mache die Situation nicht gerade besser.
Zu nett
„Nehmen wir mal an, Ferrari baut für die kommende GP-Saison das beste Auto. Dann wird er von Hamilton aufgefressen“, so Doornbos. „Leclerc fehlt einfach eine gewisse Rauheit, dieses Barsche, wenn es um Fehler geht oder um den Umgang mit seinen Ingenieuren.“
In der Fahrer-WM liegt Leclerc als bester Nicht-Red-Bull Fahrer zwar auf Rang drei, auf Leader Verstappen fehlen dem 26-Jährigen nach fünf Rennen jedoch bereits 34 Punkte. Etwas mehr Kaltschnäuzigkeit würde Leclerc im Kampf um die Spitze ganz guttun, ist Doornbos der festen Überzeugung.
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