Infektionen vermeiden

Die optimale OP-Vorbereitung beginnt zu Hause

Gesund
15.04.2024 09:56
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In Österreich sterben jährlich rund 5.000 Patienten an den Folgen von Krankenhausinfektionen. Antibiotikaresistenzen schränken die Therapiemöglichkeiten ein. Mit steigender Temperatur erhöht sich das Infektionsrisiko. Bis zu 50% der Infektionen sind durch optimale Hygienemaßnahmen mittels Patientenbeteiligung vermeidbar. Dr. Christoph Klaus, Genetiker und gewR. Geschäftsführer Schülke & Mayr klärt auf.

12x mehr Menschen sterben an Krankenhauskeimen als im Straßenverkehr. In den meisten Fällen ist hier jedoch nicht das Krankenhaus die Gefahr, sondern Bakterien.

So entstehen antibiotikaresistente Bakterien
Multiresistente Bakterien werden in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen zunehmend häufiger beobachtet. Grund dafür ist der häufige und oft falsche Einsatz von Antibiotika. Als Folge der Anpassung der Bakterien an diese Medikamente entstehen antibiotikaresistente Keime.

Zitat Icon

Antibiotika sind per se ein Gift, welches eingesetzt wird um Baketerien zu elemenieren. [...] Je mehr diese nun eingesetzt werden, desto mehr passen sich die Bakterien an.

(Bild: Schülke)

Dr. Christoph Klaus, Genetiker

So wird eine Infektion verhindert
Besonders Patienten, welche ein geschwächtes Immunsystem durch eine Chemotherapie oder die eine Therapie mit Immunsuppressiva durchlaufen, sind hier gefährdet. Die Folgen daraus reichen von postoperativen Wundinfektionen über den Einsatz von aggressiveren Medikamenten bis hin zum Tod. Neueste Zahlen aus Österreich zeigen, dass in Österreich rund 40.000 solcher Infektionen passieren.

Dr. Christoph Klaus, Genetiker (Bild: krone.tv)
Dr. Christoph Klaus, Genetiker

Auch zeigt sich, dass das Risiko einer postoperativen Wundinfektion in den Sommermonaten um bis zu 30 Prozent höher ist als in den Wintermonaten. Der Grund dafür liegt darin, dass Bakterien bei Wärme und Feuchtigkeit bessere Voraussetzungen vorfinden können, um sich auszubreiten. Die Erreger stammen in den allermeisten Fällen von der Hautflora des Patienten selbst und daher sollte man idealerweise bereite 3 bis 5 Tage vor einer Operation beginnen, diese Bakterien möglichst zu reduzieren. Dies können Patienten durch antiseptische Duschgels schaffen. Dadurch und durch entsprechende Hygienemaßnahmen können postoperative Wundinfektionen um bis zu 50 Prozent gesenkt werden.

Wie man das Risiko einer postoperativen Wundinfektion noch weiter senken kann und warum Bakterien dennoch für den Menschen wichtig sind, erfahren Sie im Video oben.

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