Bei der Abfahrt kurz unterhalb des Gipfels des Kleinen Sadnig hatte der Mann ein etwa 20 Meter breites und 60 Zentimeter hohes Schneebrett ausgelöst. Von den Schneemassen wurde er schließlich rund 300 Meter über eine steile Geländekante talwärts gerissen. Sein Glück: Am Ende des Lawinenkegels wurde er "nur" bis zur Hüfte verschüttet und konnte sich dadurch selbst befreien. Der Alpinist erlitt lediglich eine leichte Schnittverletzung am linken Knie.
Der Hüttenwirt, der den Lawinenunfall beobachtet hatte, verständigte sofort die Rettungskräfte. Die Besatzung des Notarzthubschraubers Christophorus 7 flog den Verschütteten schließlich zur Fragranter Hütte.
Seine Lebensgefährtin (31), die mit ihm auf Skitour war, wurde von der Lawine nicht erfasst und konnte selbst zur Fragranter Hütte abfahren.
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