Jeder 125. Amerikaner ist ein Millionär. Die Zahl der US-Bürger, die mindestens eine Million Dollar an Finanz- und liquiden Vermögenswerten hatten, sei 2003 um rund 14 Prozent auf 2,27 Millionen gestiegen, berichtete das "Wall Street Journal".
Die Zeitung berief sich auf eine neue Studieüber die Reichen in aller Welt, die von der US-InvestmentbankMerrill Lynch und der Consultingfirma Capgemini erstellt wurde.Bei der Berechnung der Millionärsvermögen war der Wertihrer Häuser nicht einbezogen, die bei den Mittelstandsbürgerneinen wesentlichen Teil ihrer Vermögenswerte ausmachen.
Steuersenkung als Grund Das "Wall Street Journal" nannte den Anstieg deramerikanischen Aktienkurse und die Steuersenkungen der US-Regierungals Gründe. Davon profitierten die Reichen am stärksten.Ein Prozent der Amerikaner kontrolliere mehr als Drittel des amerikanischenGesamtvermögens. In den USA gab es 30.000 Superreiche mitVermögen von jeweils mehr als 30 Millionen Dollar.
Die Zahl der Millionäre sei in den USA undKanada stärker gestiegen als in Europa, Asien, Lateinamerikaund im Nahen Osten zusammen. In Nordamerika gab es demnach 2,5Millionen Millionäre, plus 13,5 Prozent. Sie kontrollierteninsgesamt 8,5 Billionen Dollar an Vermögenswerten (plus 13,6Prozent).
Europa hinkt hinterher Europa hatte 2003 der Studie zufolge insgesamt 2,6Millionen Millionäre oder 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr.Sie hätten insgesamt 8,7 Billionen Dollar an Vermögenswerten(plus 3,7 Prozent).
So sieht's im Rest der Welt aus In Asien gab es nach der neuen Studie zwei MillionenMillionäre (plus 8,4 Prozent) mit insgesamt 6,5 BillionenInvestments (plus zehn Prozent). Lateinamerika brachte es auf300.000 Millionen Millionäre (plus 1,3 Prozent) mit 3,7 BillionenDollar Investments (plus 2,1 Prozent). Der Nahe Osten verfügteüber 200.000 Millionäre (plus 2,4 Prozent) und Investmentsvon 800 Milliarden Dollar (plus 3,3 Prozent). Afrika hatte 100.000Millionäre (plus 14,9 Prozent) mit einem investierbarem Vermögenvon 600 Milliarden Dollar (plus 14,9) Prozent.
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